
Zentrales Ziel einer Wärmedämmung ist, dass über die Außenwand möglichst wenig Wärme entweichen kann. Mit dem richtigen Dämmmaterial und passenden WDVS erreichen Sie dieses Ziel. Wie sich die einzelnen Dämmstoffe voneinander unterscheiden und warum sie alle ihre Berechtigung haben? Sie erfahren es hier.
Mit sechs unterschiedlichen Dämmstoffen und neun bewährten WDV-Systemen bieten wir für jede Aufgabe die passende Lösung. Spielt die Gestaltungsvielfalt des Systems eine wesentliche Rolle? Oder stehen Anforderungen an Materialherkunft, CO₂-Bilanz, Wirtschaftlichkeit oder den Brandschutz im Vordergrund? Unsere Berater erarbeiten gerne mit Ihnen die optimale Lösung für Ihr Projekt. Aus Liebe zum Bauen. Bewusst bauen.

Von bewährten Dämmstoffen wie Mineralwolle und EPS (Polystyrol) über Polyurethan oder Phenolharz, bis hin zu Alternativen aus nachwachsenden oder mineralischen Rohstoffen wie Holzfaser, Mineralschaum, Zellulose, Seegras, Kork, Hanf, Flachs oder Schafwolle: Die Auswahl an Dämmmaterialien ist groß. Doch nicht jede Lösung passt zu jedem Bauvorhaben. Unsere Berater unterstützen Sie als Architekten, Planer und Fachhandwerker dabei, die geeignete Dämmung für die Anforderungen Ihres Projekts zu finden. Vom Entwurf bis zum Detail der fertigen Fassade.
Den EINEN besten Dämmstoff gibt es nicht – dafür auf Ihr Bauprojekt abgestimmte Dämmstoffe. Ein wichtiger Kennwert für Dämmstoffe ist die Wärmeleitgruppe WLG. Je geringer die Wärmeleitfähigkeit des Dämmmaterials, desto besser dämmt es. Mit einer Wärmeleitstufe von 021 – 022 erzielt der Polyurethan-Hartschaum den höchsten Dämmwert.
Jedes fachgerecht angebrachte Fassadendämmsystem sorgt für geringere Heizenergieverluste und somit CO₂ -Emissionen.
Unser WDVS StoTherm Wood mit Holzweichfaserdämmung steht für eine Besonderheit: Die Dämmplatten aus Holzweichfaser tragen nicht nur zur Energieeinsparung in der Nutzungsphase bei, sondern weisen dank der Speicherung von CO₂ während der Wachstumsphase des Holzes sogar einen negativen Wert* bei der Herstellung auf!
* Basierend auf Hersteller-EPD nach EN 15804 (A1 - A3)
> Zum CO₂-optimierten WDVS mit Holzfaserdämmung – StoTherm Wood
Als Handwerksprofis wissen Sie, dass die Dämmstoffe einen wichtigen Kostenfaktor bei der Fassadendämmung darstellen. Neben der Art des Dämmstoffs – wie Polystyrol, Mineral- bzw. Steinwolle oder Holzfaser – sind die Dicke der Fassadendämmplatten und die Wärmeleitfähigkeit des Dämmstoffs relevant. Ein Beispiel: Eine EPS-Dämmung ist relativ günstig und weist gleichzeitig eine gute Wärmeleitfähigkeit auf. Die Anschaffungskosten amortisieren sich damit schneller als bei anderen Dämmstoffen.
Die Kosten für eine Dämmung hängen nicht nur vom Dämmmaterial und System ab. Auch die individuelle Bausituation, der Gebäudetyp und die Gestaltungswünsche Ihrer Kunden bestimmen mit.
Stehen Wirtschaftlichkeit und Gestaltungsvielfalt im Vordergrund, überzeugt StoTherm Vario, unser kostenoptimiertes WDV-System mit EPS-Dämmung und großer Materialauswahl.
WDV-Systeme bestehen aus mehreren Schichten. Die äußerste Schicht bestimmt das Erscheinungsbild der Fassade. Dahinter sitzen die Armierungsebene und der Dämmkern: der Dämmstoff. Diese inneren Schichten sind zum Beispiel für gute Dämm- und Brandschutzeigenschaften sowie für die Widerstandsfähigkeit des gesamten Systems verantwortlich.
Informieren Sie sich hier über den genauen Aufbau: > zur Seite WDVS
Zentrales Element ist der Dämmstoff, der abhängig von den Anforderungen des Bauprojekts bei uns aus sechs verschiedenen Materialien ausgewählt werden kann. Jeder geht auf individuelle Anforderungen ein: Soll es ein Dämmstoff auf Basis nachwachsender Rohstoffe sein, eignet sich die Holzfaserdämmplatte. Die EPS-Dämmung punktet bei Wirtschaftlichkeit und Verarbeitungseigenschaften. Fassadendämmplatten aus Steinwolle erfüllen hingegen höhere Brandschutzanforderungen. Ein weiteres Dämmziel kann das Erreichen des Niedrigstenergiestandards sein. In Zahlen bedeutet dies für den kompletten Wandaufbau zum Beispiel einen U-Wert von 0,15 W/(m²K). Bei einer Betonaußenwand mit einer Stärke von 18 cm kann dieses Ziel beispielsweise mit 14 cm schlanken Phenolharzplatten (Sto-Resol-Dämmplatte) erreicht werden.
Welche Dämmstoffe zu Ihren Dämmzielen passen? Wir beraten Sie gerne bei der richtigen Wahl.

Dämmplatten aus Mineralschaum bestehen überwiegend aus mineralischen Komponenten wie Kalk, Zement und Quarzsand. Ihre kapillaren Eigenschaften sorgen für ein exzellentes Feuchtigkeitsmanagement.
Weitere Merkmale:
∙ WLG (Wärmeleitgruppe): 045
∙ Rein mineralisch
∙ Bester Brandschutz
Vertiefende Informationen zum Dämmstoff Mineralschaum gibt es hier: > Mineraldämmplatten

Das Wärmedämm-Verbundsystem erfüllt mit seiner Mineralschaum-Dämmplatte höchste Anforderungen an den Brandschutz.
Die Hauptvorteile des Systems:
∙ Nichtbrennbar und dadurch für Hochhausbereich geeignet
∙ Leichte Dämmplatte, druckfest und stabil
∙ Ausgezeichnet mit dem Umweltzeichen Blauer Engel
Zum WDV-System mit Mineralschaum-Dämmung:
> StoTherm Cell

Überwiegend aus Holz bestehend, werden Holzfaserdämmplatten aus Hackschnitzeln von rindenfreiem Fichten- und Tannenholz gefertigt. Das eingesetzte Holz fällt als Rohstoff bei der Holzverarbeitung an und wird für die Herstellung der Dämmplatten weiterverwendet..
Weitere Merkmale:
∙ WLG: 039
∙ Hoher sommerlicher Wärmeschutz
∙ Hoher Schallschutz
Hier erfahren Sie mehr über die Eigenschaften und Vorteile des Dämmstoffs Holzfaser: > Holzfaserdämmplatte

Die Ökobilanz des WDVS StoTherm Wood kann sich sehen lassen: Dank der Speicherung von CO₂ während der Wachstumsphase des Holzes weisen die Dämmplatten aus Holzweichfaser sogar einen negativen Wert* bei der Herstellung auf.
Weitere Vorteile für den Fachhandwerker:
∙ Neue Dämmplatten-Generation mit 30 % geringerem Gewicht
∙ Deutlich verbesserte Zuschnitt-Eigenschaften
∙ Dämmplatte optimiert für den Einsatz im Massivbau
∙ Ausgezeichnet mit dem Umweltzeichen "Blauer Engel"
* Basierend auf Hersteller-EPDs nach EN 15804 (A1 - A3)

Mineralwolle ist der Oberbegriff für Dämmstoffe, die auf mineralischen Fasern basieren. Dazu gehören Steinwolle wie auch Glaswolle. Vor allem die Steinwolle zeichnet sich durch ihren hervorragenden Brandschutz aus. Sie hält Temperaturen bis zu 1000 Grad Celsius stand, und das bei besten Dämmeigenschaften.
Weitere Merkmale:
∙ WLG: 035 – 041
∙ Hocheffizient und nichtbrennbar
∙ Vielfältig einsetzbar
Weitere Details erfahren Sie hier: > Zur Seite Steinwolle-Dämmung

Unsere Systeme mit Dämmplatten aus Steinwolle erfüllen viele Anforderungen hinsichtlich Wärme- und Brandschutz, Verarbeitung und Gestaltung-.
Weitere Vorteile für den Fachhandwerker:
∙ Versenken der Dübel möglich
∙ Nichtbrennbar, daher auch im Hochhausbereich einsetzbar
∙ Ausgezeichnet mit dem Umweltzeichen "Blauer Engel"
Unsere WDV-Systeme mit Steinwolle-Dämmung:
> StoTherm Classic® S1
> StoTherm Mineral
> StoTherm AimS®
> Zur Highlight-Seite StoTherm AimS®

Mit seinen wirtschaftlichen und verarbeitungsfreundlichen Eigenschaften hat der vergleichsweise preiswerte Dämmstoff Polystyrol einen hohen Marktanteil. Als Allroundtalent ist expandiertes Polystyrol (EPS) – umgangssprachlich auch Styropor genannt – für nahezu jede Anwendung im Baubereich geeignet.
Weitere Merkmale:
∙ WLG: 032 – 035
∙ Vielfältig einsetzbar
∙ Günstiger Preis
∙ CO₂-Werte im mittleren Bereich
Was den Dämmstoff Polystyrol noch ausmacht, erfahren Sie hier: > Zur Seite EPS-Dämmung

Unsere wirtschaftlichen Systeme mit Dämmplatten aus Polystyrol-Hartschaum überzeugen in der Gestaltung und Verarbeitung.
Weitere Vorteile für den Fachhandwerker:
∙ Versenken der Dübel möglich
∙ Auch in rein geklebten Systemen anwendbar
∙ Sehr einfache Verarbeitung
Unsere WDV-Systeme mit EPS-Dämmung:
> Zu StoTherm Classic®
> Zu StoTherm Vario

Hartschaum aus Phenolharz gilt als eines der am besten wärmedämmenden Materialien im Bausektor. Trotz geringer Dämmstoffdicke lassen sich damit hervorragende Dämmwerte erzielen.
Weitere Merkmale:
∙ WLG: 021 – 022
∙ Schlanke Dämmplatte
∙ Beste Wärmeleitstufe
Hier erfahren Sie mehr über die Eigenschaften und Vorteile des Dämmstoffs Phenolharz-Hartschaum: > Phenolharzplatten

Sehr schlanke Wandaufbauten mit maximaler Dämmleistung ermöglicht das Wärmedämm-Verbundsystem StoTherm Resol.
Weitere Vorteile für den Fachhandwerker und Nutzer:
∙ Wohnraumgewinn durch niedrige Dämmstoffdicke
∙ Versenken der Dübel möglich
∙ Keine zusätzlichen Brandriegel notwendig.
Unser WDV-System mit Phenolharz-Hartschaum-Dämmung:
> Zu StoTherm Resol

Hartschaum aus Polyisocyanurat (PIR) ist der stabile Bruder des Kunststoffs Polyurethan. PIR-Dämmplatten sind robust, leicht und haben einen hohen Dämmwert. Ein Vorteil gegenüber anderen Dämmplatten ist ebenso wie bei Phenolharz die geringe Dämmstoffdicke, wodurch weniger Wohnraum verloren geht.
Weitere Merkmale:
∙ WLG: 024 – 026
∙ Sehr gute Wärmeleitstufe
∙ Guter Brandschutz
Vertiefende Informationen zum Dämmstoff PIR-Hartschaum gibt es hier: > PIR-Dämmung

Die Hochleistungsdämmplatte ermöglicht bis zu 25 Prozent schlankere Systemaufbauten gegenüber anderen Systemen. Das Ergebnis: hoher Wohnraumgewinn im Neubau und minimierter Platzbedarf beim Dämmen im Bestand.
Weitere Vorteile für Fachhandwerker:
∙ Versenken der Dübel möglich
∙ Auch in rein geklebten Systemen anwendbar
∙ Einfache Verarbeitung
∙ Für den Sockelbereich sehr gut geeignet
Unser WDV-System mit PIR-Hartschaum-Dämmung:
> Zu StoTherm PIR

Unsere Broschüre mit all unseren WDVS, Dämmstoffen und Fassadendämmplatten können Sie hier downloaden:
Systemfamilienbroschüre StoTherm | PDF 6,1 MB