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Mineraldämmplatten – Wärmeschutz auf mineralischer Basis

Mineralschaum als Dämmstoff

Stehen Anforderungen an Brandschutz und Feuchtemanagement bei Ihrem Bauprojekt im Vordergrund, dann ist der Dämmstoff Mineralschaum eine gute Wahl. Mineralschaumplatten bestehen aus Kalk und Zement, Quarzsand sowie einem aluminiumhaltigen Porenbildner. Sie verfügen über gute Wärmedämmeigenschaftenund sorgen für ein gutes Management von Feuchtigkeit. Das liegt an der hohen Porosität der Mineralschaumplatten. Aufgrund ihres hohen ph-Wertes im alkalischen Bereich sind Mineraldämmplatten beständig gegen Bakterien, Schimmel, Algen und Ungeziefer.

Mineraldämmplatten mit wabenartiger Struktur
Stark im Brandschutz und Feuchtemanagement: Mineraldämmplatten

Vorteile von Mineraldämmplatten

  1. 1.

    Zertifiziert „umweltfreundlich"

    Im System StoTherm Cell ausgezeichnet mit dem Umweltzeichen "Blauer Engel"

  2. 2.

    Nichtbrennbare Mineraldämmplatten

    Mit Baustoffklasse A1 bietet der Dämmstoff Mineralschaum sehr guten Brandschutz

  3. 3.

    Gut verfügbare mineralische Rohstoffe

    Mineralschaum wird aus ausreichend verfügbaren Rohstoffen erzeugt

  4. 4.

    Wirksam gegen Mikroorganismen

    Mineralschaum ist durch seinen pH-Wert algen- und schimmelresistent

  5. 5.

    Basierend auf mineralischen Rohstoffen

    Mineralschaumplatten sind vollkommen ohne synthetische Stützfasern gefertigt

  6. 6.

    Stabile Struktur

    Die leichten Mineralschaumdämmplatten sind gleichzeitig stabil und druckfest

  7. Produktbild Mineralschaumdämmplatte für WDVS StoTherm Cell

Sie möchten mehr erfahren zum Dämmstoff Mineralschaum?

Wir helfen Ihnen gerne weiter und empfehlen die beste Lösung für Ihre individuellen Anforderungen!

Eigenschaften der Mineraldämmplatten

Wärmeschutz: Die mikroporöse Struktur der Mineraldämmplatten sorgt für gute Dämmeigenschaften nach der Wärmeleitgruppe (WLG) 045 und verfügt über eine geringe Wärmeleitfähigkeit.

Beschaffenheit: Mineraldämmplatten bestehen überwiegend aus mineralischen Rohstoffen und sind ohne synthetische Stützfasern gefertigt.

Beständigkeit: Resistent gegen Mikroorganismen, wie Bakterien, Algen oder Pilze und beständig gegen alkalisch reagierende Stoffe.

Brandverhalten: Mineraldämmplatten sind mit der Baustoffklasse A1 nichtbrennbar und erfüllen hohe Brandschutzanforderungen.

Verarbeitung einer Mineralschaumdämmplatte von Sto: Verkleben der Dämmplatte
Mineralschaumplatten oder Mineraldämmplatten eignen sich insbesondere zur Verwendung im Wärmedämm-Verbundsystem (WDVS) für die Außenfassade. Aufgrund ihrer Diffusionsoffenheit und vor allem wegen ihrer Kapillaraktivität werden Sie häufig auch als Dämmstoff für Innenwanddämmungen eingesetzt.

Mineraldämmplatten im Einsatz

Mineraldämmplatten sind vielseitig anwendbar und für eine Reihe an Einsatzbereichen geeignet.

  • Als Wärmedämm-Verbundsystem (WDVS) für die Außenfassade
  • Für die energetische Sanierung wie für den Neubau
  • Für die Dämmung von Außenwänden, Innenwänden, Decken sowie Flach- und Steildächern

Aufgrund ihrer mineralischen Beschaffenheit eignen sich Mineraldämmplatten auch für den Hochhausbereich. Wie beispielsweise unser Fassadendämmsystem StoTherm Cell, welches dank des nichtbrennbaren Dämmstoffs hohe Anforderungen an den Brandschutz erfüllt. Mehr über WDVS StoTherm Cell mit Mineralschaumdämmug erfahren!

Verarbeitungsfoto: Verkleben von Mineraldämmplatten, Außendämmung
Als Kernstück eines Wärmedämm-Verbundsystems eignen sich Mineraldämmplatten perfekt: Sie sind trotz ihrer relativ hohen Porosität formstabil und druckfest. Foto: © Andreas Braun, Hameln, DE

Beratung erwünscht?

Kontaktieren Sie uns unkompliziert für eine unverbindliche Beratung zu Mineraldämmplatten!

Mineralschaumplatte im WDVS StoTherm Cell

Sie legen beim Dämmen Wert auf umweltverträgliche und brandschutzoptimierte Eigenschaften? Das Wärmedämm-Verbundsystem StoTherm Cell kombiniert diese Eigenschaften. Der Zellaufbau der nichtbrennbaren Mineraldämmplatte orientiert sich an der Struktur einer Bienenwabe. Diese spezielle Struktur macht den Dämmstoff leicht, druckfest und stabil zugleich. Und das ohne jegliche synthetische Stützfaser. Seine Umweltverträglichkeit bescheinigt StoTherm Cell das renommierte Umweltzeichen "Blauer Engel“.

Diese Kombination hat auch Mäckler Architekten aus Frankfurt am Main überzeugt. Für die Realisierung des Wohn- und Geschäftshauses „Gare du Nord“ in Freiburg (siehe Foto) wählten sie das brandschutzoptimierte Fassadendämmsystem StoTherm Cell.
> Zum WDVS StoTherm Cell mit Mineralschaum-Dämmung

Wohn- und Geschäftshaus mit roter Fassade, gedämmt mit Mineraldämmplatte im System StoTherm Cell
Das Wohn- und Geschäftshaus in Freiburg wurde mit StoTherm Cell und der nichtbrennbaren Mineralschaumdämmplatte gedämmt. Foto: © Thomas Eicken, Fischbach bei Dahn, DE

Herstellung von Mineraldämmplatten

Mineraldämmplatten – auch Mineralschaumplatten oder Mineralschaumdämmplatten genannt – werden aus Quarzsand, Kalk und Zement hergestellt. Der vergleichsweise einfache Herstellungsprozess erfolgt in wenigen Schritten:

  • Die überwiegend regional verfügbaren mineralischen Rohstoffe werden mit Wasser vermischt und mit einem aluminiumhaltigen Porenbildner aufgeschäumt. Dadurch entsteht ein extrem porenreicher Baustoff. Der Luftporenanteil liegt bei über 95 %.
  • Das Gemisch wird bei ca. 200 °C und unter einem Druck von 12 bar in Autoklaven dampfgehärtet.
  • Anschließend werden die dabei entstehenden Dämmstoffblöcke auf die gewünschte Form zugeschnitten.
Branntkalk und gelöschtes Kalkpulver, Bestandteil von Mineraldämmplatten
Foto: © WR.LILI | www.stock.adobe.com

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Mineraldämmplatten für die Fassadendämmung | Sto