Eng verwandt mit dem Kunststoff Polyurethan (PUR) ist der Hochleistungsdämmstoff PIR (Polyisocyanurat). Diese optimierte Variante punktet mit noch besseren Dämmwerten. Mit seiner exzellenten Wärmeleitstufe steht die PIR-Dämmung mit dem PIR-Hartschaum für eine hohe Dämmwirkung bei geringen Dämmstoffdicken. Sie möchten bei Ihren Dämmprojekten besonders energieeffizient und gleichzeitig platzsparend dämmen? Dann ist der Dämmstoff PIR-Hartschaum als schlanke PIR-Dämmung im Wärmedämm-Verbundsystem (WDVS) an der Fassade die richtige Wahl!
Mehr zur PIR-Dämmung erfahren Sie nachfolgend. Zum Beispiel zu diesen Themen: PIR-Dämmung – Eigenschaften, Vorteile und Einsatz. PUR- oder PIR-Dämmung u. v. m.

Hervorragende Dämmleistung
Sehr gute Wärmeleitstufe (WLS): 024 – 026
Wohnraumgewinn
Durch eine niedrigere Dämmstoffdicke der PIR-Platten möglich
Hohe Druckfestigkeit
PIR-Platten sind formstabil und zeichnen sich durch hohe Druckfestigkeit aus
Brandschutz
PIR-Dämmplatten sind schwer normalentflammbar – im System StoTherm PIR schwerentflammbar
Architektonische Gestaltungsfreiheit
Vielfältig gestaltbar im System – auch für denkmalgeschützte Gebäude
Einfache Verarbeitung
Leichter Hochleistungsdämmstoff – einfach zu verarbeiten

Das Kurzzeichen PIR steht in der PIR-Dämmung für Polyisocyanurat – seltener auch Polyiso-Hartschaum genannt. Als Variante des Dämmstoffs Polyurethan-Hartschaum (PUR) zeichnet sich PIR-Hartschaum durch eine hohe Beständigkeit und Druckfestigkeit aus. PIR wurde speziell zur Wärmedämmung entwickelt. Als moderner Dämmstoff in Platten- oder Blockform erzielt PIR-Hartschaum eine hervorragende Dämmwirkung. Das liegt an der sehr geringen Wärmeleitfähigkeit. Im Vergleich zu anderen Dämmstoffen erzielt eine PIR-Dämmung bei minimaler Dicke einen hohen Dämmwert. Damit reiht sich der Dämmstoff PIR in die Gruppe der Hochleistungsdämmstoffe ein.
Hartschaum aus Polyurethan (PUR) wird schon seit den 1960er-Jahren als leistungsfähiger Dämmstoff zur Wärmedämmung eingesetzt. Polyisocyanat- oder Polyiso-Hartschaum (Kurzbezeichnung: PIR) ist eine Weiterentwicklung des klassischen Polyurethan-Hartschaums. Auch PIR punktet mit einer herausragenden Dämmleistung.
Die chemischen Stoffe MDI (Methylendiphenylisocyanat) und Polyol bilden bei der Herstellung beider Dämmstoffe – PUR wie auch PIR – die Grundlage. Bei PUR werden MDI und Polyol im Verhältnis zu den Molekülmassen umgesetzt, während bei der PIR-Herstellung MDI im Überschuss vorhanden ist. Das sorgt für unterschiedliche Strukturen der Dämmstoffe. PIR-Dämmplatten verfügen dadurch über eine höhere Feuerfestigkeit, sind hochstabil und thermisch beständig. Dämmplatten aus Polyurethan (PUR) hingegen sind elastischer.
Der Polyisocyanurat-Hartschaum (PIR) der PIR-Dämmung lässt sich zu hochwertigen Funktionswerkstoffen recyceln, wie beispielsweise zu Attikaelementen, Lichtkuppelbohlen oder Dämmzargen für Fenster. Zusätzlich können sortenreine PIR-Dämmplatten zu Klebepressplatten für den Möbel- und Fahrzeugbau verarbeitet werden.
Mehr zum Thema Recycling und Produkt-Verantwortung bei Sto lesen Sie hier: > zur Seite Kreislaufwirtschaft
Sie sind interessiert an der Kreislaufführung von Wärmedämm-Verbundsystemen? Hier bekommen Sie einen Einblick:
Download der Broschüre Kreislaufführung von WDVS | PDF 10,7 MB
Die Kunststoffe PIR und PUR (Polyurethan) wurden speziell für die Dämmung entwickelt. Sie entstehen durch eine chemische Reaktion flüssiger Grundstoffe. Dabei werden Treibmittel wie Kohlenwasserstoffe oder CO₂ zugesetzt. Das Gemisch schäumt auf und härtet aus. Dämmstoffe aus Polyurethan können auf zwei Arten hergestellt werden:
Doppelbandverfahren: Das aufgeschäumte Gemisch wird auf einer Doppelbandanlage verteilt und mit den oberen und unteren Deckschichten verklebt. Diese können aus Mineral- oder Glasvliesen, Verbund- beziehungsweise Metallfolien oder Bitumenbahnen bestehen.
Blockschaumverfahren: Hierbei wird das Gemisch in eine Blockform geleitet, wo es aufschäumt. Nachdem der Block abgelagert ist, lassen sich daraus kleinere Blöcke, Platten oder Formteile schneiden, welche für die PIR-Dämmung verwendet werden.

Beschaffenheit: PIR-Hartschaumplatten bestehen aus dem Schaumkunststoff PIR, der eng verwandt ist mit Polyurethan. Die harten Dämmplatten zeichnen sich durch eine geringe Dämmstoffdicke aus.
Wärmeschutz: Mit einer Wärmeleitstufe von von 024 bis 26 bietet der Dämmstoff PIR-Hartschaum eine hervorragende Dämmleistung.
Brandverhalten: Die PIR-Dämmung selbst ist normalentflammbar, im System StoTherm PIR schwerentflammbar. Die landesspezifischen Anforderungen an den Brandschutz sind dabei zu berücksichtigen.
Beständigkeit: PIR-Dämmplatten sind leicht und gleichzeitig druckfest, formstabil, Wasser abweisend und hoch widerstandsfähig gegen Mikroorganismen wie Algen und Pilze.

Der moderne Hochleistungskunststoff PIR ist wie auch Phenolharz prädestiniert für den Einsatz als Dämmstoff. PIR-Platten können Sie vielseitig und flexibel im Bereich der Wärmedämmung verwenden:
· In Wärmedämm-Verbundsystemen für die Fassadendämmung ohne Brandriegel (schwerentflammbar)
· Sockelbereich an der Fassade
Im System StoTherm PIR sorgt die Dämmplatte aus PIR-Hartschaum für architektonische Gestaltungsfreiheit. Das spielt insbesondere beim Einsatz an denkmalgeschützten Gebäuden eine große Rolle. > Zum WDVS StoTherm PIR

Als Kernstück eines WDVS wie StoTherm PIR eignen sich die Hochleistungsdämmplatten perfekt, wenn erhöhte Anforderungen an den Wärmeschutz bestehen. Außerdem erlauben es Ihnen die schlanken PIR-Dämmplatten, mit StoTherm PIR den Charakter des Gebäudes bei einer Sanierung zu erhalten. Angrenzende Gebäudeteile im Bestand wie Dachüberstände oder Fensterbänke können ressourcen- und kostensparend angepasst werden.
Die guten Verarbeitungseigenschaften des PIR-Dämmstoffs und vielfältige Oberflächenmöglichkeiten runden die Vorteile ab und machen StoTherm PIR zu einer perfekten Wahl.

Dass eine schlanke Fassadendämmung äußerst energieeffizient und zugleich platzsparend sein kann, beweist das Wärmedämm-Verbundsystem StoTherm PIR. Die "pure life®"-zertifizierte PIR-Hochleistungsdämmplatte ermöglicht bis zu 25 Prozent schlankere Systemaufbauten gegenüber anderen Systemen. Der sehr schlanke Systemaufbau sorgt für effiziente und wirtschaftliche Nutzungen von Grundflächen. Das bedeutet: maximaler Wohnraumgewinn im Neubau und minimierter Platzbedarf beim Dämmen im Bestand. Geringere Laibungstiefen an Türen und Fenstern sorgen zudem für mehr Lichteinfall und Wohlbehagen.

Weitere Informationen
Informationsmaterial als Download:
Broschüre StoTherm Wärmedämm-Verbundsysteme
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