Sie legen bei der Fassadendämmung den Fokus auf Gestaltungsvielfalt, optimale Isolierung und verbesserten Brandschutz? Dann ist die Steinwolle-Dämmung eine optimale Wahl. Steinwolle ist nichtbrennbar und bietet für die Oberflächengestaltung gemeinsam mit EPS die größte Bandbreite an Möglichkeiten. Die Dämmplatten aus Mineralwolle sind vielseitig einsetzbar und bieten zudem einen hervorragenden Schall- und Brandschutz.
Was Sie sonst noch über Steinwolle wissen sollten?
Hier erfahren Sie alles: von der Entstehung und Herstellung über die Eigenschaften und Vorteile bis hin zu den Einsatzmöglichkeiten. Und Sie lernen unsere WDVS mit Mineralwolle-Dämmung kennen.

Bester Brandschutz
Als nichtbrennbarer Dämmstoff erfüllt Steinwolle höchste Brandschutzanforderungen
Gute Wärme- und Schalldämmung
Steinwolldämmplatten bieten exzellenten Wärme- und Schallschutz
Gestaltungsfreiheit
Vielfältig gestaltbar in Material, Farbe und Oberfläche
Vielfältig einsetzbar
An der Fassade, im Wärmedämm-Verbundsystem (WDVS) als Dach- oder Deckendämmung
Ökologisch und recycelbar
Natürliche Rohmaterialien, Dämmstoffreste aus Mineralwolle können recycelt werden
Gutes Preis-Leistungs-Verhältnis
Steinwolle zur Dämmung ist relativ günstig in der Anschaffung

Sicher werden Sie von Ihren Kunden häufiger gefragt, worin sich Steinwolle, Glaswolle und Mineralwolle unterscheiden? Das ist leicht erklärt. Steinwolle und Glaswolle gehören zu den mineralischen Dämmstoffen und werden unter dem Oberbegriff Mineralwolle zusammengefasst. Die Unterschiede liegen in den Ausgangsmaterialien und Eigenschaften. Während die Dämmwirkung ungefähr gleich ist, bietet die Steinwolle besseren Hitzeschutz und einen höheren Schallschutz. Das liegt daran, dass Steinwolle eine höhere Rohdichte als Glaswolle hat. Durch ihre geringere Rohdichte ist Glaswolle wiederum etwas leichter als Steinwolle. Damit eignet sie sich besonders zur Dämmung von fragilen Dachkonstruktionen.
Für die Fassadendämmung sind Dämmplatten aus Steinwolle durch ihre höhere Stabilität die erste Wahl. Lernen Sie unsere drei Wärmedämm-Verbundsysteme mit Mineralwolle-Dämmung kennen:
> StoTherm AimS®
> StoTherm Classic® S1
> StoTherm Mineral

Dämmstoffe aus Steinwolle haben eine lange Geschichte. Bereits Anfang der 1930er-Jahre wurde ein Dämmstoff aus Rohstoffen gesucht, die in unbegrenzter Menge verfügbar sind. Basalt ist ein solcher Rohstoff: ein Naturgestein vulkanischen Ursprungs.
Die erste Steinwolle aus industriell geschmolzenem Gestein wurde schließlich 1937 in Dänemark produziert. Der Vertrieb der ersten Produkte startete dann 1939 unter dem Namen „Sillan“. Danach entstanden stetig neue Dämmstoffprodukte aus Steinwolle. Für den Wärme-, Brand- und Schallschutz an und in Gebäuden setzen Fachhandwerker Mineralwolle seit über 50 Jahren ein: in Form von Filzen, Matten, Rohrschalen oder Platten.
Für unsere Systeme StoTherm AimS®, StoTherm Mineral und StoTherm Classic® S1 stehen verschiedene Steinwolleplatten zur Verfügung.

Mineralwolle besteht aus künstlichen Mineralfasern. Unsere Dämmplatten aus Steinwolle werden aus geschmolzenem Gestein hergestellt. Dazu zählen häufig vorkommende Gesteine wie Feldspat, Dolomit, Basalt oder Kalkstein. Das Gestein wird zusammen mit recycelten Steinwollresten bei bis zu 1500 Grad Celsius in einem Kupolofen geschmolzen. Die flüssige Schmelze wird dann zu Fasern im Schleuderverfahren versponnen: Dazu spritzen Düsen das flüssige Gestein auf eine sich schnell drehende Schwungscheibe. Durch das Wegschleudern und gleichzeitige Abkühlen entstehen die mineralischen Fasern.
Die so entstehenden Fasern werden mit einem wasserlöslichen Bindemittel und einem Staubbindeöl versetzt. Das gibt der Steinwolle Wasserresistenz. Die Faserpakete härten im Ofen bei rund 200 Grad Celsius aus. Sie werden in Form geschnitten, dabei eventuell anfallende Reste werden wieder eingeschmolzen.

Wärmeschutz: Mit einer Wärmeleitfähigkeit von 0,035 – 0,041 W/(m*K) bietet die Steinwolle-Dämmplatte optimale wärmedämmende Eigenschaften.
Schall- und Feuchteschutz: Aufgrund ihrer hohen Rohdichte und offenporigen Struktur bietet Steinwolle-Dämmung einen sehr guten Schallschutz. Als diffusionsfähiger Dämmstoff schützt Steinwolle Bauteile vor Feuchtigkeit.
Brandverhalten: Als nichtbrennbarer Dämmstoff erfüllt Steinwolle höchste Brandschutzanforderungen.
Ökologie: Für die Herstellung von Steinwolle werden fast ausschließlich natürliche und ausreichend verfügbare Rohstoffe verwendet.
Kosten: Steinwolle-Dämmung liegt im Vergleich zu Holzfaser- oder Polystyrol-Dämmungen im Mittelfeld. Somit liegt der Dämmstoff etwas über EPS und ist günstiger als Holzfaser.

Als Dämmstoff gehört Steinwolle zu den Klassikern. Sie wird als Wärme- und Kältedämmung, zum Schall- und Brandschutz eingesetzt. Durch ihre guten Eigenschaften eignet sich Steinwolle für fast alle Gebäudeteile: vom Dach bis zum Keller. Als Fassadendämmung oder Dämmung der Innenwände. Für die Fassadendämmung wird Steinwolle bevorzugt genutzt, weil sie vielfältige Gestaltungsmöglichkeiten in Material, Farbe und Oberfläche bietet. Als nichtbrennbarer Dämmstoff ist Steinwolle besonders geeignet für Hochhäuser und öffentliche Gebäude.
Hier spielt unser bandschutzoptimiertes WDVS mit großer Materialauswahl seine Stärken aus. > StoTherm Mineral
Fassadendämmplatten aus Steinwolle werden mittels Kleber und Dämmstoffdübel befestigt: Sie sind dank ihrer Stoß- und Schlagfestigkeit eine perfekte Basis für Putzsysteme und Fassadenverkleidungen. Hier bieten sie durch ihre bessere Schalldämmung weitere Vorteile.

Fassadendämmung mit Steinwolle ist energieeffizient, nichtbrennbar und ermöglicht vielfältige Gestaltungsmöglichkeiten. Einziges Manko: das Gewicht der Steinwolle-Dämmplatten. Mit der Sto-Steinwolleplatte 2/B/H4 geht es bis zu 30 Prozent leichter!
Die Vorteile:
· Einfache Befestigung
· Beidseitig verklebbar
· Geringe Wärmeleitfähigkeit von 0,035 W/m*K.
· Besserer Schallschutz
Und: Die Sto-Steinwolleplatte 2/B/H4 ist in allen relevanten WDVS-Zulassungen enthalten und entspricht dem Blauen Engel (RAL-UZ 140) für die folgenden WDV-Systeme
> StoTherm Mineral > Sto Therm Classic® S1
> StoTherm AimS®

Ja! Sowohl Steinwolle-Dämmung als auch Glaswolle-Dämmung können bei den Herstellern eingeschmolzen und zu neuen Dämmplatten verarbeitet werden. Üblicherweise wird Steinwolle in Kupolöfen über zementgebundene Formsteine recycelt. Besonders Produktionsreste, die typischerweise einen geringeren Verschmutzungsgrad aufweisen, können nahezu unbegrenzt im Rohstoffkreislauf erhalten bleiben.
Wie wir von Sto die Kreislauffähigkeit unserer Verpackungen optimieren, Recycling fördern und Abfälle im Unternehmen vermeiden? Jetzt mehr erfahren!
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Zum Produktblatt Rückführung und Recycling von Steinwolle-Dämmstoffresten

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