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VHF mit opaken Glaspaneelen

Gläserner Schutzschirm

Vorgehängte hinterlüftete Fassaden (VHF) bilden zusammen mit der dahinter liegenden Außenwand (Mauerwerk, Beton, Holzkonstruktionen) einen zweischaligen Wandaufbau, der Wetterschale und tragende Wand konstruktiv trennt. Der systembestimmende Hinterlüftungsspalt führt Feuchte aus der Wandkonstruktion ab und verbessert den Wärme- und Schallschutz.

VHF-Systeme eignen sich ebenso für die Gestaltung von Neubauten wie für die energetische Optimierung von Bestandsbauten. Wesentliche Bestandteile einer durch die DIN 18516 geregelten VHF sind die Unterkonstruktion (UK), die Wärmedämmung und die Bekleidung. Letztere kann fugenlos auf fest verschraubten Trägerplatten oder fugenbetont mit eingehängten Paneelen erfolgen. Für die fugenbetonte Ausführung sprechen die Revisionierbarkeit einzelner Paneele ebenso wie der hohe Vorfertigungsgrad, der für schnelle, saisonunabhängige Baustellenabläufe bei geringem Platzbedarf sorgt. Der Montageaufwand ist ebenso auf ein Minimum reduziert wie Lärm- und Staubemissionen. Ausladungen der Unterkonstruktion bis zu 600 Millimetern können auch größere Unebenheiten ausgleichen und sind heutzutage Standard, aber auch größere Abstände bis zu 1400 Millimetern wurden schon gemeistert.

Spiegelnde Fassadenfläche - StoVentec Glass
StoVentec Glass ermöglicht opake fugenbetonte Glasfassaden auch bei großen Baukörpern wie dem Verwaltungsgebäude MP09 im österreichischen Graz (GS Architects). Foto: G. Liebminger, Graz

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StoVentec | PDF 1,9 MB

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