Aktuell steht die energetische Sanierung eines Mehrfamilienhauses in Bielefeld an. Die historische, mit zahlreichen Stuckelementen verzierte Fassade wird nach den Dämmarbeiten mit modernen StoDeco-Fassadenelementen aus Verolith® wiederhergestellt. Für das Team der Prasse Malerbetrieb GmbH aus Rheda-Wiedenbrück eine spannende Aufgabe.

Es handelt sich um ein viergeschossiges Wohn- und Geschäftshaus in Bielefeld mit 1000 Quadratmetern Fassadenfläche. Wir haben die spannende Aufgabe, die Verzierungen herunterzuschlagen, das Objekt zu dämmen, zu verputzen und dabei die historischen Elemente mit modernen Materialien originalgetreu nachzubauen. Wir werden mit StoDeco-Fassadenelementen Säulen und kleine Engel nachstellen, die vorher aus Stuck gefertigt waren. 3D-Faschen werden ebenso zum Einsatz kommen.
Unser Team hat sich auf die Fassade spezialisiert. Wir zur Hochform auf, wenn individuelle Lösungen gefragt sind und zeigen gerne, was wir drauf haben. Spannende Bauaufgaben reizen uns, und wir schrecken nicht davor zurück, neue Materialien zu testen. Auch weil wir bei technischen Fragen von unserem Sto-Berater Marcus Neumann super unterstützt werden.
Das Objekt in Bielefeld wird mit 16 Zentimeter starken Mineralwolleplatten gedämmt, armiert und mit dem Fassadenputz StoMiral® K 1,5 verputzt. Den feinen mineralischen Oberputz setzen wir ein, weil sich der Bauherr eine glatte Fassade wünscht. Die StoDeco Fassadenelemente, die wir verkleben, grundieren und streichen, werden uns helfen, die historischen Details originalgetreu nachzustellen. Das Material aus dem umweltfreundlichen Rohstoff Verolith® ist nichtbrennbar, qualitativ spitze und sehr leicht; deshalb setzen wir es häufig bei der Realisierung von 3D-Fassaden ein.
Wir verarbeiten alle Sto-WDVS mit sämtlichen Oberflächen. Bei Sanierungsprojekten schauen wir, wie das alte Mauerwerk beschaffen ist. Häufig empfehlen wir eine Mineralwolledämmung und einen mineralischen Aufbau. Idealerweise setzt man dann eine Silikat-Fassadenfarbe ein. Bei Neubauten und Wohnbau-Objekten verarbeiten wir überwiegend organische Systeme, weil sie sehr robust sind und noch weniger zur Rissbildung neigen.
Das kommt auf den Systemaufbau an. Grundsätzlich finde ich, dass organische Putzoberflächen ein feineres Putzbild ergeben. Deshalb empfehle ich meinen Kunden, wenn sie eine feine Optik möchten, den dünnschichtigen organischen Fassadenputz StoNivellit®. Wir ziehen ihn auf, filzen ihn mit einer Schwammscheibe ab und streichen ihn. Immens wichtig ist dabei ein guter Systemaufbau, damit man keine Dellen sieht. Wir verarbeiten häufig die mineralische Armierungsmasse StoLevell Novo, um die Schichtstärke zu erreichen. Sie ist sehr leicht und schwindet beim Trocknen weniger als andere Armierungsmassen. Häufig setzen wir auch den organischen Oberputz Stolit® ein, der sich super texturieren lässt.
Ja, ich animiere unsere Kunden sogar dazu, ihre Wünsche zu äußern, indem ich ihnen den Link zu den StoSignature-Oberflächen auf der sto.de schicke. Dann können sie mir sagen, was ihnen zusagt. Anschließend lasse ich ihnen Musterplatten anfertigen. In Teilbereichen wie im Eingangsbereich setzen wir häufig eine besondere Technik ein, die sich von der übrigen Fassadenfläche abhebt.
Dass sie den Wandaufbau langfristig trocken und sauber hält. Deshalb empfehlen wir unsere Kunden häufig die bionischen Fassadenfarben Lotusan® oder StoColor Dryonic®. Es kommt zunehmend vor, dass Kunden von sich aus nach Lotusan® fragen. Der etwas höhere Preis im Vergleich zu Standardfarben macht sich durch lange Renovierungszyklen bezahlt. Auch die StoColor Dryonic® S mit X-black Technology ist ein Spitzen-Produkt. Ich finde die Qualität ihrer Pigmentierung klasse. Die SunBlock Technology schützt die Farbpigmente vor dem UV-Licht und die X-black Technology verhindert das Aufheizen der gedämmten Fassade.
In der Vergangenheit haben wir überwiegend Projektgeschäft gemacht und zu einem kleineren Teil private Sanierungen ausgeführt. Wir halten ein starkes Experten-Netzwerk am Bau für wichtig und arbeiten bereits seit Jahren eng mit den Energieberatern in unserer Region zusammen. Die Nachfrage im Privatkundenbereich steigt nun permanent, weil wir von den Energieberatern häufig als Fassadenexperten empfohlen werden. Ich finde das gut, weil wir zur Klimawende beitragen können. Was die Energieeffizienz im Bereich Ein- und Zweifamilienhäuser betrifft, besteht noch viel Optimierungsbedarf und damit viel Potenzial für uns. Als Sto Klimapartner profitieren wir von der Sto Home App. Wir laden einfach Fotos vom Bestandsgebäude hoch und können dann mit dem Kunden die Produktauswahl treffen, wobei die Kompatibilität der einzelnen Produkte sichergestellt ist. Damit erstellen wir schnell Gestaltungsvorschläge.
33378 Rheda-Wiedenbrück
Gegründet: 1952
Mitarbeiter: 27
Kernkompetenzen: Fassadenarbeiten, Wärmedämmung, Oberflächengestaltung