Für Malermeister Darwin Langkamp aus Datteln war es eine Premiere: zum ersten Mal hat sein Betrieb die Holzfaserplatte aus dem System StoTherm Wood verarbeitet. Bisher hatte er nur Fassaden von Holzbauten gestaltet, die schon gedämmt waren.
Ein Ehepaar aus Nordrhein-Westfalen wollte sein ungedämmtes Einfamilienhaus aus dem Jahr 1959 energetisch sanieren. Es bekam ein neues Dach mit Photovoltaikanlage, eine Fassadendämmung mit Holzfaser und eine wetterfeste Schlussbeschichtung.
Im Interview spricht Darwin Langkamp über die Details des Sanierungsprojekts.

Der Bauherr ist sehr umweltbewusst und legt Wert auf einen ökologischen Dämmstoff. Er hatte sich vor unserem Beratungsgespräch bereits im Internet informiert und sich alle erhältlichen Materialien angeschaut. Seine Wahl fiel auf die Holzfaserplatte, weil sie aus nachwachsenden Rohstoffen besteht. Für die energetische Sanierung des Daches und der Fassade erhält er übrigens Fördermittel vom Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA), das Effizienzmaßnahmen an der Gebäudehülle unterstützt.
Nein, das ist für unseren Betrieb eine Premiere. In der Vergangenheit hatten wir mehrfach die Fassadengestaltung von Holzbauten übernommen, die bereits vom Holzbauer gedämmt waren. Wir haben dann auf die Holzfaserplatte die Armierung und die Schlussbeschichtung aufgebracht. Deshalb sind wir mit dem StoTherm Wood System vertraut. Da wir gerne neue Produkte testen, freuen wir uns, die Platte nun selbst zu verarbeiten. Wir wachsen mit den Anforderungen, die unsere Kunden an uns stellen, so entwickeln wir unser Unternehmen permanent weiter.
Das passiert immer häufiger. Je nachdem, wieviel Wissen der Bauherr mitbringt, gestalten wir unser „Beratungsgespräch. Dabei gehen wir immer individuell auf Kundenwünsche ein und empfehlen dem Bauherrn das System, das seine Vorstellungen am besten erfüllt. Eine Rolle spielen zum Beispiel die Dämmleistung, die Gestaltbarkeit und der Preis. Grundsätzlich verarbeiten wir alle Sto-Dämmsysteme, damit wir alle Marktanforderungen flexibel bedienen können. Wir halten nachhaltige Produkte für eine wichtige Sache, um Ressourcen zu schonen, deshalb bieten wir sie im Beratungsgespräch immer an. Es gibt Kunden, die bereit sind, dafür etwas tiefer ins Portemonnaie zu greifen. Andere entscheiden sich aufgrund des Preis-Leistungs-Verhältnisses am Ende doch für Polystyrol oder einen herkömmlichen Putz. Das finde ich schade, aber letztendlich entscheidet der Kunde.
Die 16 Zentimeter starken Platten werden wir mit StoLevell Novo verkleben und armieren. Der mineralische Leichtmörtel ist mittel- bis dickschichtig verarbeitbar, weshalb wir ihn häufig auch bei anderen Systemen einsetzen. Als Fassadenputz haben wir den Siliconharzputz StoSilco in 3 Millimetern Kornstärke empfohlen. Er ist direkt aus dem Eimer sehr gut zu verarbeiten. Das Oberflächenbild des Kratzputzes steht super da. Zudem schätze ich, dass er hoch wasserabweisend und hoch witterungsbeständig ist. Damit beugen wir dem Befall von Algen und Pilzen vor. Zum Schluss erfolgt noch ein zweifacher Anstrich mit der Siliconharzfarbe StoSilco, um diesen Effekt noch zu verstärken.
Ja, und das übrigens nicht nur bei unseren Kunden. Als die Fassadenfarbe StoColor Dryonic® im Jahr 2015 auf den Markt kam, haben wir unser Eigenheim damit gestrichen und können unseren Kunden aus eigener Erfahrung bestätigen: Sie trocknet in Rekordzeit ab und beugt einem Befall von Algen und Pilzen vor – ganz ohne den Einsatz von bioziden Filmschutzmitteln. Auch Kunden, die die Farbe gewählt haben, sind begeistert. Ihre Fassade ist nach Jahren immer noch in einem top Zustand.
Das Thema Nachhaltigkeit ist aus keinem Bereich unseres Lebens mehr wegzudenken. Wir sind in allen Bereichen unseres Unternehmens modern und zukunftsorientiert aufgestellt. Deshalb achten wir auch darauf, die Umwelt zu schonen. Im Betrieb nutzen wir zum Beispiel Solarstrom, und wir haben mehrere E-Autos im Einsatz. Somit war es für uns klar, dass wir diese Chance nutzen und die Sto Klimapartnerschaft eingehen, denn Sto ist für uns ein stabiler und zukunftsorientierter Partner. Er unterstützt unser Anliegen, Deutschlands Häuser fit für die Zukunft zu machen, mit besonders umweltfreundlichen Produkten, einfachen Recyclinglösungen, tollen Beratungsunterlagen und einem ausführlichen Schulungsangebot. So können wir unser Fachwissen ausbauen und unseren Kundenkreis erweitern.

Der Malerbetrieb Langkamp verarbeitet alle Sto-Dämmsysteme, um Marktanforderungen flexibel zu bedienen. Foto: Martin Baitinger, Böblingen, DE

Für Darwin Langkamp war es eine Premiere: zum ersten Mal hat sein Betrieb die Holzfaserplatte aus dem System StoTherm Wood verarbeitet. Foto: Martin Baitinger, Böblingen, DE

Diese Fassade ist ein Fall für Sanierungsprofis. Sto-Kunde Thomas Langkamp (links) im Beratungsgespräch. Foto: Martin Baitinger, Böblingen, DE