„Grundsätzlich begrüße ich jede Art von Förderung, die den Klimaschutz voranbringt“, sagt Kevin Kückelheim. Klar, dass sich der Stuckateurmeister und Sohn des Sto-Kunden Uwe Kückelheim über das neue Klimapaket freut. Denn damit hat die Bundesregierung einen Anreiz für Hausbesitzer geschaffen, ihre Fassade zu dämmen.
Wie der Fachbetrieb aus Anröchte diesen nutzt und von der steuerlichen Absetzbarkeit von WDVS profitiert, erzählt Kevin Kückelheim hier im Interview.
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Genau so. Wir haben deutlich gespürt, dass Privatkunden sehr zögerlich waren, wenn es um die Dämmung ihrer Gebäude ging. Dieser Verunsicherung konnten wir nur mit intensiver Beratung begegnen. Da die meisten unserer Kunden private Bauherren sind, waren wir hier sehr gefordert.
Die Anfragen werden wieder häufiger. Ich denke schon, dass das Klimapaket hierzu positiv beiträgt. Grundsätzlich begrüße ich jede Art von Förderung, die den Klimaschutz voranbringt. Gerade im Bereich der Fassadendämmung sehe ich ein großes Potenzial für klimarelevante Effekte – und für unser Unternehmen.
Ja, das passt. Denn gerade bei den älteren Jahrgängen ist bekanntlich die Differenz zwischen dem energetischen Ist-Zustand und dem, was möglich wäre, besonders groß. Und der Bestand alter Bauten ist immens.
Wir weisen unsere Kunden oder potenzielle Kunden bei jeder Beratung auf die aktuellen Fördermöglichkeiten hin und erläutern ihnen die Optionen. Ich sehe das Klimapaket als Benefit zum Dämmsystem. Und natürlich auch als Anlass, mit Kunden wieder ins Gespräch zu kommen, die bislang zögerten. Aber Gegner der Dämmung werden Sie auch mit dem Klimapaket nicht überzeugen können.
Wir erläutern immer die Optionen, das ist klar. Was der Kunde dann wählt, wissen wir nicht. Letztlich hängt das ja von Faktoren ab, die wir nicht kennen, etwa von der individuellen Steuerlast. Daher sollte der Steuerberater unbedingt einbezogen werden, um jenes Modell zu wählen, das auf Dauer den besten Effekt bringt.
In erster Linie Broschüren und Unterlagen von Sto, sowohl was das Klimapaket wie auch die Materialwahl angeht. Die Kunden bekommen Informationen über die unterschiedlichen Dämmstoffe, deren Vorteile und Kosten. So können sich unsere Kunden nach der Erstberatung weiter mit dem Thema beschäftigen und gezielte Nachfragen stellen. Uns ist es wichtig, dass die Kunden ihre Entscheidung für oder gegen eine bestimmte Ausführung bewusst fällen. Das steigert die Zufriedenheit, und wir bleiben in positiver Erinnerung, wenn es um Folgeaufträge geht.
Ja, die Anfragen und Aufträge für energetische Sanierungen von Ein- und Mehrfamilienhäusern sind spürbar gestiegen. Ob sich das allerdings nur auf das Klimapaket zurückführen lässt, kann ich so nicht sagen.
Eher nicht. Die Kunden nutzen die Fördermittel, um den Rahmen der energetischen Sanierung zu erweitern. Es geht also nicht mehr nur um die Dämmung, sondern auch um neue Fenster oder Heizungen. Das ist prinzipiell gut, weil sich so ein stimmiges Energiekonzept umsetzen lässt. Dach, Fenster und Fassade werden dann für gewöhnlich in einem Abschnitt saniert.
Einen Fahrplan gibt es eher nicht, aber wir stimmen uns selbstverständlich immer genau mit unseren Kollegen vor Ort ab. Außerdem tauschen wir uns über gemeinsame Anschlusspunkte und Details intensiv aus. Davon hängt letztlich die Qualität der Sanierung ab. Jedes Gewerk ist gefordert, über seinen Arbeitsbereich hinauszudenken. Geht etwas schief, dann betrifft das alle Beteiligten, weil der Kunde von heute ein funktionierendes Gesamtpaket erwartet und immer weniger bereit ist, die Gewerke einzeln zu sehen.
Weitere Informationen zum Klimapaket finden Sie
hier.
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