„In der Europäischen Union sind 15 Prozent der Wohngebäude betroffen“, erklärt Wolfgang Klee, Vorstand der Baugenossenschaft Lampertheim eG. Ihn beschäftigt derzeit – wie nahezu die gesamte Wohnungswirtschaft – die Richtlinie über die Gesamtenergieeffizienz von Gebäuden, die die Europäische Kommission am 15. Dezember 2021 vorgelegt hat. Denn sie sieht vor, dass alle Bestands-Wohngebäude in Europa bis 2030 den Mindeststandard (Energieeffizienzklasse F) erfüllen und bis 2045 emissionsfrei sein müssen. „Bei unserer Genossenschaft fallen elf Prozent unseres Bestands darunter. Wir setzen alles daran, diese Wohnungen bis 2030 auf den energetischen Standard zu bringen.“

Fachkräftemangel und Preisschwankungen stellen die Wohnungswirtschaft bei der Umsetzung ihrer Klimaschutzstrategie vor Herausforderungen. Erschwerend kommt hinzu, dass bei älteren Wohngebäuden häufig Unterlagen und Pläne fehlen beziehungsweise unvollständig sind. Um eine Sanierung fachgerecht planen zu können, war in diesen Fällen bislang eine neuerliche Bestandsaufnahme nötig: zeitraubend, teuer und zudem fehleranfällig. Der Sto Klimaservice löst dieses Problem mithilfe von 3-D-Laserscan: Eine schnelle, präzise und kosteneffiziente Lösung, die zeitraubende Bestandsaufnahmen überflüssig macht.

Der Sto-Klimaexperte erstellt mit einem mobilen Laserscanner ein präzises digitales Aufmaß des Gebäudes. Die Rohdaten werden in einer dreidimensionalen Punktwolke dargestellt, die am Computer in eine 2D-Ansicht oder 3D-Modell der Bestandsfassade umgewandelt wird. Fenster, Türen, Nischen und Balkone werden genau erfasst. Das verringert den Zeitaufwand bei aufwendigen Bestandsaufnahmen enorm und bildet die Grundlage für eine präzise Kostenplanung sowie transparente Projektdurchführung. Die digitalen Daten unterstützen auch die Berechnung energetischer Maßnahmen zur Energieeinsparung und Inanspruchnahme öffentlicher Förderprogramme.
Die Genossenschaft in Lampertheim setzte auf den Sto Klimaservice für die Sanierung ihrer Quartiere. „Durch die digitale Bestandsaufnahme haben wir jetzt alle Informationen vorliegen, konnten die Mengen und Massen ermitteln und daraus schließlich die Kosten für die Sanierung ableiten“, sagt Wolfgang Klee. Das macht Sanierungen planbar, und das 3D-Modell ermöglicht Präsentationen mit realistischen Farb- und Materialkonzepten.



