Am Bau funktioniert nichts ohne das Zusammenspiel der Gewerke. Um echte Projektsicherheit zu erreichen, sollte Teamwork aber schon in der Planungsphase stattfinden – zwischen Architekt, Bauleiter und einem erfahrenen Systemhersteller, der die Anforderungen der Handwerkspraxis kennt. Der Meinung ist Dieter Kellermann von der WGH-Herrenhausen eG.
Bei seinem Neubauprojekt „Wohnen am Burggarten“ in Hannover schuf er gemeinsam mit Sto-Projektmanager Dirk Meier-Plate ein klares Briefing für die Fachhandwerker als Grundgerüst für die gesamte Umsetzung.

Hannover wird bei Neubauprojekten von Klinkerfassaden dominiert. „Genau dafür wollten wir eine Alternative entwickeln“, sagt Dieter Kellermann. Die Idee des Architekten, durch Reliefs an der Fassade Licht und Schatten spielen zu lassen, begeisterte und überzeugte. Jedoch bestand eine Herausforderung darin, die Reliefs nicht hervorstechen zu lassen, sondern flächenbündig in das WDVS zu integrieren.
„Die Fragestellung war, wie wir die Reliefflächen in die 18-Zentimeter-Mineralwolledämmung flächenbündig integrieren.“, so Kellermann. Anhand von Musterflächen stellte sich heraus, dass der ideale Untergrund in einer 16-Zentimeter-EPS-Dämmung besteht.

Um geeignete Fachhandwerker zu rekrutieren, wurde die Musterfläche den Bewerbern präsentiert. Zusätzlich erstellte ein Anwendungstechniker von Sto mit dem ausführenden Betrieb zu Beginn eine Musterfläche am Gebäude.
Ein Resümee von Dieter Kellermann: „Wir können mit Stolz sagen, dass das Zusammenspiel der Kräfte von der Entwicklung über die Ausführung ein harmonisches, im Detail zufriedenstellendes und exaktes Gesamtbild herbeigeführt hat.“

1. Architekt und Systemhersteller arbeiten schon in der Planung zusammen
2. Die Umsetzung der Details wird gemeinsam entwickelt
3. In der Ausschreibung ist die Detailplanung berücksichtigt
4. Fachhandwerker werden anhand einer Musterwand rekrutiert …
5. … und zu Beginn direkt am Gebäude geschult
Architekt: pk nord, DE-Hannover; Bauherr: WGH-Herrenhausen eG, DE-Hannover; Ausführung: Gebotherm GmbH, DE-Hildesheim. System: Wärmedämm-Verbundsystem StoTherm Mineral mit Mineralwolle-Dämmung Oberflächen:StoSilco® K 2,0 - Silikonharz-Oberputz in Kratzputzstruktur, StoDeco Line – plastische Fassadenelemente aus Verolith®, dreifach beschichtet





Bereits im Jahr 2009 wurde StoDesign beauftragt, für das gesamte Quartier einen Farbleitplan zu entwickeln. 2015 kam dann die Integration der Neubauten in das bestehende Farbkonzept hinzu. In enger Zusammenarbeit mit dem Architekturbüro pk nord wurden Farbnuancierungen für die Neubauten sowie für die zu überarbeitenden Gebäude definiert. Das Ergebnis ist ein stimmiges Zusammenspiel von Neubauten und sanierten Projekten.
Weitere Beispiele zu Farb- und Materialkonzepten von StoDesign finden Sie hier
Projektdetails zum Download:
Farbleitplan für das Gesamtquartier von StoDesign | PDF 9,6 MB
