
Bauteile in Holztafelbau- oder Massivholzbauweise für Gebäude der Gebäudeklassen 1–3 (Ein- und Zweifamilienhäuser) können feuerhemmend ausgeführt werden. Es sind keine zusätzlichen Brandschutzbekleidungen notwendig. Die Anforderung an die Außenwandbekleidung (WDVS) ist normalentflammbar.
Unsere erprobte Fassadenlösung StoTherm Wood ist perfekt auf die Anforderungen im Holzbau der Gebäudeklassen 1–3 abgestimmt. Mit PEFC zertifizierten Dämmplatten aus Holzweichfaser setzen Sie auf den natürlichen Rohstoff Holz, dessen Herstellung 40 % weniger Energie verbraucht als herkömmliche Verfahren. Gleichzeitig ermöglicht das WDVS (Wärmedämm-Verbundsystem) eine abwechslungsreiche Fassadengestaltung und bietet optimalen umweltgerechten Wärmeschutz für Holzständerbau, Holztafelbau und Holzrahmenbau.
Untergrund
1 - Holzrahmen
Dämmebene
2 - Dämmung: Sto-Weichfaserplatte M
3 - Befestigung: Sto-Schraubdübel H 60 oder nicht rostende Breitrückenklammern
Armierungsebene
4 - Unterputz: StoLevell Uni
5 - Bewehrung/Armierung: Sto-Glasfasergewebe F
Materialebene
6 - Zwischenbeschichtung: StoPrep Miral, StoPrep QS
7 - Schlussbeschichtung: StoSilco® oder StoSilco® QS, StoMiral®
Anstrich (nur bei Schlussbeschichtung StoMiral®): StoColor Silco oder StoColor Silco G, Lotusan® oder Lotusan® G

StoTherm Classic® - Dämmen mit EPS
Das organische WDVS überzeugt mit hoher Risssicherheit und einer bis zu zehnmal höheren Stoß- und Schlagfestigkeit im Vergleich zu mineralischen Systemen. Zu den weiteren Stärken gehören beste Dämmeigenschaften sowie zementfreie, verarbeitungsfertige Systemkomponenten für Holzuntergründe mit Plattenwerkstoffen.
StoTherm Mineral – Dämmen mit Steinwolle
Höhere Brandsicherheit, insbesondere bei Gebäudeabschlusswänden für Gebäude der Gebäudeklasse 2 und 3, bietet Steinwolle-Dämmung. Der Dämmstoff aus mineralischen Steinwollefasern ist nichtbrennbar und lässt sich auf Holzuntergründen aus Plattenwerkstoffen mit verschiedenen Oberflächen kombinieren.
In der Bauordnung werden Gebäude in verschiedene Klassen eingeteilt, um die Anforderungen an Sicherheit, Nutzung und bauliche Maßnahmen klar zu definieren. Diese Klassifizierungen sind entscheidend für Architekten, Ingenieure und Bauherren, da sie Einfluss auf die Planung, Genehmigung und Umsetzung von Bauprojekten haben. Die Gebäudeklassen 1–3 unterscheiden sich hauptsächlich durch ihre Größe, Nutzung und die damit verbundenen baulichen Anforderungen.