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Rheinvorlandspeicher , Mannheim (DE)

Projekt

Rheinvorlandspeicher

Architekt

Schmucker und Partner, Mannheim, DE

Ausführung

AS Fassaden GmbH, Gars Bahnhof, DE

Bauherr

Rhein-Kai-Speicher GmbH, Mannheim, DE

Produkte

Vorgehängtes, hinterlüftetes Fassadensystem, StoVentec Artline Inlay mit Unterkonstruktion

Solarenergie auf Vorrat

Der ehemalige Notgetreidespeicher blieb nach Ende des Kalten Krieges ungenutzt und stand deshalb seit den frühen 1980er Jahren leer. Heute beherbergt der „Speicher7“ Büros, ein Hotel sowie Gastronomie und befindet sich in direkter Rheinuferlage. Genauer gesagt, an der Hauptanlegestelle der Flusskreuzfahrtschiffe, wo etwa 75.000 Touristen pro Jahr von Bord gehen. Die Revitalisierung des alten Getreidespeichers beinhaltete auch eine umfangreiche energetische Sanierung, wobei der industrielle Charakter so weit wie möglich erhalten bleiben sollte. Auf einige Teile der 3.000 m2-Stahlhülle von Speicher7 wurde deshalb eine vorgehängte hinterlüftete StoVentec ARTline Inlay Fassade montiert.

Die Photovoltaik-Panels der 18 cm dünnen Wärmedämmung versorgen den historischen Speicher mit solarer Energie und verleihen ihm gleichzeitig eine Optik, die sich harmonisch in die Hafenumgebung einfügt. Die in die Fassade integrierte Photovoltaik versorgt die Wärmepumpe für die Heiz- bzw. Kühldecken der Wände und Böden. Das Wasser dafür wird aus zwei Brunnen entnommen und über das ehemalige Pegelbauwerk wieder dem Rhein zugeführt.

Standort