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Sieben Systeme

Sto-Fassadendämmsysteme feiern Geburtstag: Vor 50 Jahren wurde das erste Objekt realisiert

Keinerlei Falten, Dellen oder unerwünschte Rundungen – wer das im Alter von 50 Jahren von sich behaupten kann, der hat sich gut gehalten. Bei unserem Jubilar liegt es wohl daran, dass er sehr sorgfältig geplant worden war: Der „Sto-Vollwärmeschutz“, der Urahn moderner Dämmsysteme, erblickte im Jahr 1966 im Vorarlberger Lustenau das Licht der Baustelle. Seine Weiterentwicklung, das organische Dämmsystem StoTherm Classic®, und auch die später auf der Basis von Zement geschaffenen mineralischen Systeme gleichen ihm noch heute in vielerlei Hinsicht. Deutlich verändert hat sich jedoch die Auswahl der möglichen Schlussbeschichtungen: Neben die organischen Fassadenputze der 1960er Jahren traten mineralische Putze, Klinker, Naturstein, Glasmosaik, Profile und andere Oberflächen.

Langzeiterprobt

Seit 50 Jahren produziert Sto Fassadendämmsysteme, die bestens funktionieren, lange halten und mit vielen Oberflächenvarianten ausgeführt werden können. Das erste Objekt mit „Sto-Vollwärmeschutz“, ein Mehrfamilienhaus im Vorarlberger Lustenau wurde 1966 gedämmt. Seine Hülle aus Dispersionsputz schützt das Gebäude seither vor Wind und Wetter. Und auch nach 50 Jahren sieht er noch aus wie neu: keine Risse, Dellen oder Abplatzungen. Lediglich einen neuen Anstrich musste das Haus in dieser langen Zeit erhalten. In einer 2005 veröffentlichten Studie des Instituts für Bauforschung wird die Nutzungsdauer eines Fassadendämmsystems mit 40 bis 60 Jahren angegeben – ein Wert, der nach den Erfahrungen bei Sto noch wachsen wird.

Weiterentwickelt

Die Baustoff-Profis aus dem Schwarzwald haben in den vergangenen 50 Jahren maßgeblich zur Entwicklung der modernen Gebäudedämmung beigetragen. Sie erfanden unzählige Systemdetails, die heute Standard sind, und rückten nicht ab von ihrem Ziel, Baustoffe zu erforschen und herzustellen, die den Energieverbrauch von Gebäuden senken und den Wohlfühlfaktor im Innenraum steigern. Inzwischen griffen unzählige Architekten und Fachhandwerker bei Neubauten und Sanierungen auf eine Fassadendämmung von Sto zurück. Die unterschiedlichen Systeme, die sich im Laufe der Zeiten herausbildeten, sind also baugeschichtlich fest verankert und erprobt.

Hart im Nehmen

Vor allem das polystyrolbasierte System StoTherm Classic® ist hart im Nehmen. Deutlich stoßfester konzipiert als vergleichbare mineralische Systeme, steckt es selbst Starkregen, Sturm und Hagel weg – ein großer Vorteil in Zeiten, in denen die Häufigkeit heftiger Niederschläge an vielen Orten der Welt zunimmt. Auch einem an die Fassade geschossenen Fußball hält es tapfer Stand. Das organische Sto-WDVS ist das erfolgreichste Fassadensystem weltweit und wurde auf einer Fläche von über 100 Millionen Quadratmeter verbaut.

Wärmeschutz ist Klimaschutz

Die durch Sto-Fassadendämmsysteme in den letzten 50 Jahren eingesparte Energie entspricht 85 Milliarden Litern Heizöl. Öl, das nicht gekauft werden musste. Öl, dessen Verbrennung nicht zu den Emissionen beitrug. Etwas anschaulicher wird die unvorstellbare Menge, wenn man sie auf eine übliche Tankgröße in Privathaushalten umrechnet: Mit ihr ließen sich 4.000-Liter-Öltanks in 21 Millionen Häusern füllen. Positiver Nebeneffekt: 264 Millionen Tonnen CO2 sind dank der Einsparungen erst gar nicht in die Atmosphäre gelangt. Alleine 2015 reduzierten Sto-Produkte die Emissionen des Verbrennungsgases um rund 17 Millionen Tonnen.

Einer von zahllosen Belegen für die Langlebigkeit von Fassadendämmsystemen: Das Haus im österreichischen Lustenau wurde 1966 mit einer EPS-basierten Dämmung ausgestattet. In den vergangenen fünf Jahrzehnten war lediglich ein Renovierungsanstrich nötig.

Welches System ist das richtige?

Bei der Wahl des Dämmsystems spielen viele Faktoren eine Rolle: Dämmleistung, Ökologie, Wirtschaftlichkeit, Dauerhaftigkeit (bzw. Sicherheit), Brandschutz und Gestaltbarkeit beeinflussen die Wahl des Bauherrn. Wie sie gewichtet werden, darüber entscheiden baurechtliche Vorgaben (zum Beispiel beim Brandschutz), die bautechnischen Voraussetzungen des Gebäudes sowie der Planer, Fachhandwerker und Bauherr. Die Angebotsbreite bei Fassadendämmsystemen ist inzwischen so groß, dass für jeden Fall ein passendes System bereitsteht. So liefert Sto mit sieben unterschiedlichen Systemen für jede Aufgabe die passende Lösung. Es gilt herauszufinden, welche Variante sich am besten für das jeweilige Gebäude eignet. Um die richtigen Entscheidungen zu treffen, braucht es vor allem eins: Lösungskompetenz. Die nachfolgende Übersicht zeigt, welches System in welcher Disziplin unschlagbar ist.

Fassadendämmsysteme

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Broschüre Fassadendämmung

Informationen zur Fassadendämmung für jede Anforderung.