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Der Jalousiekasten: einfach clever

Serie WDVS-Details 2/3

  • Schluss mit "selbst gestrickten", zeitraubenden Konstruktionen
  • wärmebrückenfreie Jalousie-Elemente verwenden
  • schnelle und sichere Montage




Korrekt ausgeführte Details sind entscheidend für die Wirtschaftlichkeit einer Fassadendämmmaßnahme. Doch was heißt "korrekt"? Unsere Serie WDVS-Details erklärt die entscheidenden Punkte einer WDVS-Montage und zeigt, was wie gemacht werden sollte.

Die Applikation von Wärmedämm-Verbundsystemen (WDVS) entwickelt sich stetig weiter. Wurden Jalousiekästen noch vor Kurzem auf der Baustelle mit aufwendigen "selbst gestrickten" Konstruktionen in das Dämmsystem eingebunden, übernimmt das heute ein vorgefertigtes Element, wahlweise als Jalousieschürze ohne rückseitige Dämmung (StoElement JAS) oder als komplett geschlossener Jalousiekasten mit Mauerwerksdämmung (StoElement JAK).

Jalousien werden immer beliebter, doch ihre Montage führte in der Vergangenheit nicht selten zu Missverständnissen zwischen Fenster- oder Rollladenbauer einerseits und Maler oder Stuckateur andererseits; die Folge waren zeitraubende "Basteleien" auf der Baustelle.

Wärmebrückenfreie Jalousie-Elemente
Die leichten Jalousie-Elemente von Sto hingegen werden als Teil der Dämmarbeiten vom ausführenden Fachhandwerker wärmebrückenfrei in die Dämmebene integriert. Die "Zwei-Gewerke-sprechen-sich-nicht-ausreichend-ab-Falle" ist beseitigt. Einbaufehler kommen kaum noch vor und alle Putzanschlüsse können bis ins letzte Detail optimal ausgeführt werden.

Die einfach zu montierenden Elemente werden wie Dämmplatten verklebt und zusätzlich über Montagewinkel mechanisch am Untergrund befestigt. Die obere Trägerplatte (an der die Montagewinkel befestigt werden) ist mit der unteren Trägerplatte (an der die Jalousie montiert wird) werksseitig wärmebrückenfrei verbunden. Jalousien jeder Größe und die Zugbespannungen für die Jalousie-Führung können am Jalousie-Element befestigt werden. Jedes Element ist standardmäßig mit zwei luftdichten Kabeldurchführungen ausgestattet, sodass der Antriebsmotor für die Jalousie wahlweise auf der linken oder der rechten Seite positioniert werden kann. Eine Innenverkleidung aus Kunststoff schützt vor Insekten. Die Unteransicht ist mit einem hochwertigen Aluminiumprofil und einem fest angebrachten Putzanschlussprofil mit Gewebe ausgebildet, sodass ein optimaler Putzanschluss hergestellt werden kann.

Schon ab 140 mm Dämmstoffdicke einsetzbar
Die Jalousie-Elemente von Sto gibt es in verschiedenen Ausführungen, wahlweise als Jalousieschürze (StoElement JAS) ohne rückseitige Dämmung (für Dämmstoffdicken ab 140mm) oder als komplett geschlossener Jalousiekasten aus Polystyrol-Hartschaum mit Mauerwerksdämmung (StoElement JAK). Bei dieser Variante kann die wandseitige Dämmung auf Wunsch zusätzlich mit einem integrierten 20 Millimeter dicken Vakuum-Paneel (Bemessungswert der Wärmeleitfähigkeit = 0,008 W/(mK)) verbessert werden. Zusammen mit den standardmäßigen 20 Millimeter Polystyrol der Kastenrückwand kann dieses Paneel somit schon einen U-Wert von ca. 0,303 W/(m²K) erreichen – mit nur 40 Millimeter Dämmstoffdicke an der Wandseite!

Diese Bauteile können als StoElement JAK-P oder JAS-P bereits bei geringen Dämmstoffdicken eingesetzt werden. Je nach der Lamellenbreite der Jalousie kann das StoElement JAK-P bereits ab 140 Millimeter (bei einer 60er Lamellenbreite) und JAS-P ab 120 Millimeter Dämmstoffdicke in gedämmte Fassaden integriert werden. Bei diesen Varianten wird das Polystyrol der vorderen Kastenwand durch eine 20 Millimeter dicke, stabile Putzträgerplatte ersetzt. Diese verleiht dem Element zusätzliche Stabilität und erhöht die Sicherheit bei größerer Beanspruchung.

Produktprogramm: StoElement JAK

StoElement JAK

Jalousiekasten für Wärmedämm-Verbundsysteme.

Produktprogramm: StoElement JAK-P

StoElement JAK-P

Jalousiekasten für Wärmedämm-Verbundsysteme mit integrierter Putzträgerplatte.

Produktprogramm: StoElement JAS

StoElement JAK-P

WDVS-Sturzelement mit Befestigungsplatte für Jalousien.