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StoColor Dryonic® ganz vorn

Test des Fraunhofer-Instituts beweist:
StoColor Dryonic® führt Oberflächenwasser in Rekordzeit ab

Das Fraunhofer-Institut für Betriebsfestigkeit und Systemzuverlässigkeit LBF in Darmstadt hat fünf Fassadenfarben auf ihre Fähigkeit geprüft, kondensiertes Oberflächenwasser abzuführen. Die Messungen zeigen eindeutig, dass StoColor Dryonic® das Wasser am schnellsten abführt und kaum Feuchtigkeit absorbiert.


Nur trockene Fassaden sind langlebig und sorgen dafür, dass die Bausubstanz nicht von der Witterung angegriffen wird. Daher liegt der Fokus bei der Entwicklung von Fassadenfarben seit jeher darauf, von außen kommende Feuchtigkeit abzuwehren. Besonders wichtig ist dabei, Regenwasser und kondensierende Luftfeuchtigkeit so schnell wie möglich abzuführen. Je schneller, desto geringer ist das Risiko, dass Wasser aufgenommen wird und dadurch die Rücktrocknung verlangsamt abläuft. Und jede feuchte Oberfläche wird von Mikroorganismen wie Algen schnell als neue Besiedelungsstätte angenommen. StoColor Dryonic® macht mit ihrer hydrophob-hydrophilen Eigenschaft den Algen und Pilzen einen Strich durch die Rechnung, weil das Wasser auf der Oberfläche erst gar nicht zur Ruhe kommt.


Das Wirkprinzip dieser Fassadenfarbe ohne bioziden Filmschutz haben die Sto-Forscher dem in der Namibwüste lebenden Nebeltrinker-Käfer abgeschaut: Er lässt die Morgenfeuchte an seinem Panzer kondensieren und führt die Wassertröpfchen dank dessen hydrophil-hydrophober Struktur in sein Maul ab. StoColor Dryonic® ist die neueste Entwicklung in der Reihe der Bionikprodukte, bei denen Phänomene aus der Biologie auf die Technik übertragen werden.


Beim Abkühlen bildet sich Kondensat

Das Fraunhofer-Institut für Betriebsfestigkeit und Systemzuverlässigkeit LBF in Darmstadt hat die Fassadenfarbe nun gemeinsam mit vier weiteren getestet: eine hydrophile Reinacrylatfarbe, eine hydrophobe und eine superhydrophobe Siliconharz-Farbe sowie eine hydrophil saugende Dispersionssilikatfarbe. Dabei ging es in erster Linie darum, was mit auf der kühlen Oberfläche kondensiertem Wasser geschieht. Dafür wurden Testtafeln in einem Normklima auf drei Grad unter den Taupunkt gekühlt. Bereits nach einer Stunde tauchten erste Tröpfchen auf. Nur bei der hydrophil saugenden Dispersionssilikatfarbe dauerte dies länger, hier ließ sich nach etwa drei Stunden Kondensatbildung beobachten. Die Forscher führen dies auf den hydrophilen Farbfilm zurück, der das Kondensat absorbiert. Die Messung der Gewichtszunahme der Probe bestätigt diesen Ablauf.


Wann beginnt das Ablaufen?

Wesentlich ist die Frage, wie schnell Kondensat von der senkrechten Fläche abläuft. Während bei der Dispersionssilikatfarbe bis zum Ende des fünfstündigen Versuches kein Abfließen zu erkennen war, ging StoColor Dryonic® als schnellste Farbe des „Wettbewerbs“ hervor. Bereits nach nicht einmal zwei Stunden lief das Kondensat ab, bei allen anderen frühestens nach drei Stunden. Die Prüfung der Plattengewichte bestätigte diese Beobachtungen – und auch, dass die von den Farbtafeln abgelaufene Wassermenge bei StoColor Dryonic® am größten war. Die Dispersionssilikatfarbe wiederum zeigt nach fünf Stunden die höchste gewichtsmäßig ermittelte Wasseraufnahme. Da kein Ablaufen eintrat, wurde die gesamte Wassermenge in der Farbschicht absorbiert. Entsprechend lange benötigt die Rücktrocknung der Beschichtung, die bei StoColor Dryonic® am raschesten vor sich geht.


Tempomacher

Unter dem Strich ging StoColor Dryonic® als Sieger aus diesem „Fassadenfarben-Contest“ hervor: Die Wasserbeladung verbleibt bereits nach etwa einer Stunde auf einem vergleichsweise niedrigen Niveau von 30 g/m². Die Werte der anderen Farben bewegen sich zwischen 60 und 120 g/m².

Fraunhofer LBF

Fraunhofer-Institut für Betriebsfestigkeit und Systemzuverlässigkeit LBF.