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Was steckt hinter Bionik bei Sto?

Die Idee, Natur intelligent zu nutzen

Fassadenfarbe Lotusan® – Schmutz perlt mit dem Regen ab

Eine Fassade kann sich nicht verstecken. Tag und Nacht ist sie Wind, Wetter und Emissionen ausgesetzt. Feuchtigkeit durch Tau, Nebel und Regen bieten eine Lebensgrundlage für Algen und Pilze. Über die Jahre lagern sich Schmutzpartikel aus der Luft an, ein unerwünschter Grauschleier entsteht. Dagegen wirkt die intelligente Fassadenfarbe Lotusan®: Ihre Oberfläche wurde nach dem Vorbild der Lotuspflanze entwickelt. Sie ist mit unzähligen winzigen Noppen übersät, an denen Wasser einfach abperlt. Feine Schmutzpartikel werden vom ablaufenden Wasser abgewaschen. Die Fassade bleibt schön sauber.

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  • Die Fassadenfarbe Lotusan® auf einen Blick

    Nachhaltig bauen mit bionischer Fassadenfarbe

    Die Fassadenfarbe Lotusan® eignet sich für mineralische und organische Untergründe. Sie ist erhältlich in mattem Weiß und kann per Streichen, Rollen und Airless-Spritzen verarbeitet werden.

    Auf einen Blick:

    • Die bewährte Fassadenfarbe mit Lotus-Effect® Technology für lange saubere Fassaden
    • Sehr geringe Verschmutzungsneigung
    • Natürlicher Schutz vor Algen- und Pilzbefall
    • Ohne bioziden Filmschutz
    • Feuchteregulierend
    • Konstruktiver Wetterschutz nicht entscheidend, dadurch größere Gestaltungsfreiräume
    • Optional mit Hitzeschild gegen solare Aufheizung (X-black Technology)
    • Lotusan® ist auch als Putz erhältlich


    Klassen nach DIN EN 1062-1:

    • Wasserdampfdiffusion: V1 (hoch)
    • Wasserdurchlässigkeit: W3 (niedrig)

So wirkt Lotusan®, unser bionischer Klassiker

Die Fassadenfarbe Lotusan® war im Jahr 1999 unser erstes bionisches Produkt. Sie gilt heute weltweit als Vorzeigebeispiel für die Übertragung eines natürlichen Wirkprinzips in die Technologie. Ihre Mikrostruktur ist dank einer ausgeklügelten Füllstoffarchitektur der Oberfläche des Lotusblatts nachempfunden. So löst sie eine der wichtigsten Aufgaben von Fassaden: das Wassermanagement. Tau, Regen und Nebel bleiben nicht haften, sondern perlen einfach ab. Algen und Pilze haben keine Nahrungsgrundlage, die Fassade bleibt schön.

  • „Sind Sie stolz, Herr Barthlott?“ Drei Fragen an den Entdecker des Lotus-Effekts

    Nachhaltig bauen mit bionischer Fassadenfarbe
    Willhelm Barthlott, Biologie-Professor im Ruhestand, besucht gern Botanische Gärten. Erst kürzlich ließ er sich in Hongkong den Lotus-Effekt vorführen; „inkognito, also unerkannt“, wie er sagt.

    Herr Professor Barthlott, wie haben Sie den Lotus-Effekt entdeckt?

    Das war in den 70er-Jahren, ich war ein junger Doktorand der Biologie und Forschungsassistent an der Universität Heidelberg. Gerade waren die ersten Rasterelektronenmikroskope auf den Markt gekommen. Das fand ich toll, denn damit konnte ich Feinstrukturen von Pflanzen erkennen und systematisieren. Man sieht damit zum Beispiel, dass Kakteen mit Nelken verwandt sind …

    Ich holte also Blätter aus den Gewächshäusern. Für tolle elektromikroskopische Aufnahmen müssen die sauber sein – ohne Dreck, Staub oder Krusten von Gießwasserrückständen. Und da fiel mir auf: Manche Blätter musste ich nicht reinigen, andere schon. Dabei standen sie im gleichen Gewächshaus, nebeneinander.

    Der Grund war ihre selbstreinigende Mikrostruktur. Für diese Entdeckung haben Sie viele Preise bekommen. Wieso hat das so eingeschlagen?

    Weil es völlig unerwartet kam. Kein Wissenschaftler kannte den Lotus-Effekt vorher, weder die Biologen noch die Physiker, die nur eine Theorie, aber keine reale Oberfläche oder gar ein Produkt hatten. Er hat ein unglaubliches wirtschaftliches Potenzial, denn er ist effektiv und ließ sich technisch relativ einfach nachbilden. Und er ist umweltrelevant. Heute ersetzt er viele Gifte, weil Oberflächen in verschiedensten Industriebereichen der Lotuspflanze nachempfunden wurden.

    Die Fassadenfarbe Lotusan® ist das wohl bekannteste Beispiel dafür. Sind Sie stolz auf die erfolgreiche Zusammenarbeit mit Sto?

    Natürlich bin ich immer noch besonders stolz auf die Entdeckung und Entwicklung von Lotusan®. Aber besonders freue ich mich, dass Sto das Prinzip der Bionik aufgegriffen hat, in der Natur nach Lösungen zu suchen. So sind zum Beispiel Eisbärfelle bei Sto zum Vorbild für aktive Wärmedämmung geworden und der Panzer des Nebeltrinkerkäfers für eine weitere bionische Fassadenfarbe.

    Erfahren Sie im ausführlichen Interview, wie andere Wissenschaftler Barthlotts Entdeckung ablehnten – und welche Rolle der Fernsehjournalist Ranga Yogeshwar für Lotusan® spielte.

  • Bionik. Unser Schritt voraus.

    Bionische Fassadenprodukte von Sto

    Seit 20 Jahren entwickeln wir bei Sto Produkte nach den effizientesten Lösungen der Natur. Unser Vorbild: 3430 Millionen Jahre Evolution, das ständige Optimieren durch Weiterentwicklung. Ihr Vorteil: strahlende Farbkraft, dauerhafter UV- und Witterungsschutz, sich selbst reinigende Fassaden – und ein längerer Lebenszyklus von Gebäuden. So vereinen wir Wirtschaftlichkeit und Ökologie. Das verstehen wir unter: bewusst bauen.

  • Wie eine neue Generation Farben sich selbst schützt

    Nachhaltig bauen mit bionischer Fassadenfarbe

    Fassadenfarben der Generation iQ – Intelligent Technology haben besondere Eigenschaften: Ihre Oberflächen schützen sich selbst vor Regen, Verschmutzung, Ausbleichen, Aufheizen und mehr. Und all dies ohne bioziden Filmschutz. Für diese umweltfreundlichen Innovationen sorgen mehr als 160 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in der Forschungs- und Entwicklungsabteilung bei Sto. Ganze drei Prozent unseres Umsatzes fließen in diesen Bereich.

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