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Sechs Gründe für acht Richtige

Die Kriterien der WDVS-Wahl

Sechs Faktoren beeinflussen die Wahl eines Wärmedämm-Verbundsystems (WDVS). Wie sie gewichtet werden, darüber entscheiden gesetzgeberische Vorschriften, bautechnische Voraussetzungen und der Bauherr. Acht Systeme halten für jede Dämmaufgabe die richtige Antwort bereit.


Ökologie

Jedes WDVS ist ökologisch, da die Energiebilanz des Produktlebenszyklus immer positiv ist. Ein WDVS hat die gleiche Lebenserwartung wie eine ungedämmte, verputzte Fassade. Das bestätigt das Fraunhofer-Institut IBP. Bei einer solch jahrzehntelangen Standzeit ist jedes WDVS ein Gewinn für die Umwelt. Wer einen noch höheren ökologischen Anspruch erhebt, kann auf Dämmstoffe aus nachwachsenden Rohstoffen setzen. Die neue Holzfaser-Dämmplatte M 039 macht StoTherm Wood zu einer echten Alternative im Massivbau. Dank verbesserter Wärmeleitfähigkeit (0,039 W/m2K) und optimierter Verarbeitungseigenschaften ist das System nicht nur im Holzbau einfach zu handhaben.


Sicherheit

Sind Fassaden stoßgefährdet oder stehen sie in Hagel gefährdeten Regionen, spricht alles für organische Systeme. Sie bieten höchste Widerstandskraft gegen Druck- und Stoßbelastungen – im Falle von StoTherm Classic nachgewiesen durch den „Simultantest“, den bislang härtesten Test für die Widerstandskraft einer Fassade. Kommen hohe Anforderungen des Brandschutzes hinzu, gibt es nicht brennbare Alternativen wie StoTherm Classic S1.


Wirtschaftlichkeit

Günstig ist nicht immer wirtschaftlich. Entscheidend ist der Zeitbedarf für die Verarbeitung auf der Baustelle. StoTherm Classic macht eine ganze Reihe üblicher Arbeitsschritte (und potenzieller Fehlerquellen) überflüssig: kein Voranstrich mit Putzgrund, keine Diagonalarmierungen an Fenstern und Türen, kein zusätzlicher Stoßschutz, kein Egalisationsanstrich. Mit einer auf die Produkte abgestimmten Maschinentechnik lassen sich noch mehr Zeit sparen – selbstverständlich auch bei anderen Sto-Systemen. Und damit auch im Frühjahr und im Spätherbst wenige witterungsbedingte Pausen eingelegt werden müssen, sorgt die QS-Technologie dafür, dass organische Beschichtungsaufbauten auch bei kühler Witterung (> 1 °C) zuverlässig abbinden, während die FT-Technologie für den gleichen Effekt bei mineralischen Mörteln sorgt.


Gestaltungsvielfalt

Auch Dämmfassaden werden „gestaltet“ und müssen keineswegs uniform aussehen. Die Struktur- und Farbtonvielfalt von Putzen ist nahezu grenzenlos, dazu kommen Klinker, Naturstein, Architekturelemente oder Glas-Mosaik-Beläge. Und wer die Schönheit möglichst lange vor Algen oder Pilzen bewahren möchte, kann dennoch auf biozide Filmschutzmittel verzichten und auf natürliche Abwehrmaßnahmen setzen. Fassadenfarben wie StoColor Dryonic oder Lotusan nutzen hierfür bionische Verfahren, die der Natur abgeschaut sind.


Dämmfähigkeit

Manchmal fehlt der Platz für ein Dämmsystem; zum Beispiel an Grundstücksgrenzen oder bei Gebäuden mit geringem Dachüberstand. Dann schlägt die Stunde der Hochleistungsdämmstoffe. Mit PIR-Hartschaum-Platten (WLS 024-026) lässt sich die Wirkung der meistverwendeten Dämmstoffe (WLS 035 oder 032) bereits deutlich steigern. Und noch schlanker geht es mit Phenolharz-Hartschaum-Platten der WLS 021-022.


Brandschutz

WDVS zählen zu den brandschutztechnisch am besten erforschten Baustoffen. Dennoch gilt trotz bauaufsichtlicher Zulassung selbstverständlich: Brandschutzmaßnahmen sind unbedingt und in voller Konsequenz einzuhalten. Wo ohnehin nur nicht brennbare Baustoffe verbaut werden dürfen, kommen Systeme mit mineralischem Dämmstoff zum Einsatz.

Fassadendämmsysteme

Systeme

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