Fassadenfarben

Die diversen Farbentypen

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Für jede Fassade die richtige Farbe

Welche Farbe für welchen Untergrund? Wie gut hält die Farbe Wind und Wetter stand? Wie sieht es in Bezug auf Algen und Pilze aus? Die Antwort auf diese und weitere Fragen zu den unterschiedlichen Eigenschaften von Siliconharzfarben, Dispersionsfarben und Silikatfarben liefert oft die Art und Menge des Bindemittels.

Farben mit Lotus-Effect®-Technologie - natürlich Hightech
Farben mit Lotus-Effect®-Technologie haben eine wasserabweisende Bindemittelmatrix. Ihre mikrostrukturierte Oberfläche ist dem Blatt der Lotusblüte nachempfunden und ahmt deren Selbstreinigungseffekt nach: Die Kontaktfläche für Wasser, Schmutz sowie Sporen von Algen und Pilzen wird extrem verringert, wodurch diese nur lose anhaften. Das Ergebnis: Sie perlen mit dem Regen ab und die Fassade bleibt trocken und sauber. Dabei ist eine hohe Wasserdampfdurchlässigkeit gewährleistet. Fassadenfarbe mit Lotus-Effect®-Technologie kann problemlos auf viele Putz- oder Farbuntergründe aufgetragen werden.

Siliconharzfarben - Die Oberklasse
Das Bindemittel bei Siliconharzfarben basiert auf reinem Silicium. Sie vereinen in sich die besten Eigenschaften der Dispersions- und Silikatfarben und sind sehr hoch wasserdampfdurchlässig. Gleichzeitig weisen sie Wasser von außen ab und ergeben darüber hinaus ein gleichmäßiges Erscheinungsbild. Ihre Stärken spielen die Siliconharzfarben deshalb z. B. an Wetter- und Nordseiten aus. Auch in Bezug auf Schutz vor Algen- und Pilzbefall hat sich dieser Farbentyp seit über zwei Jahrzehnten hervorragend bewährt.

Dispersionsfarbe - eine für alles
Bei den Dispersionsfarben ist das Bindemittel eine Kunstharz-Dispersion. Sie sind wasserabweisend, wasserdampfdurchlässig und es gibt sie aufgrund der Eigenschaften ihres Bindemittels in vielen – darunter auch sehr kräftigen – Farbtönen. Dank dieser Mischung aus Funktionalität und Gestaltungsvielfalt eignen sich die Dispersionsfarben für ein breites Anwendungsspektrum an der Fassade. Deshalb gehören sie vollkommen zu Recht schon seit Jahrzehnten zu den bewährten Allroundern unter den Farbentypen.

Silikatfarben - Tradition trifft Moderne
Hier gibt es zwei Qualitäten: Bei den Rein-Silikatfarben ist Kaliwasserglas das Bindemittel. Sie sind sehr wasserdampfdurchlässig, nehmen aber bei Beregnung auch viel Wasser auf. Dadurch besteht vor allem an bewitterten Fassaden die Gefahr der Durchfeuchtung. Silikatfarben gibt es seit ca. 120 Jahren. Deshalb werden sie vor allem im Denkmalschutz verwendet, um den Urzustand originalgetreu wiederherzustellen. Die zweite Qualitätsstufe bilden die Dispersionssilikatfarben. Sie vereinen in sich die Vorteile beider Farbentypen – ­nehmen also weniger Wasser auf als Rein-Silikatfarben. In Bezug auf Algen- und Pilzbefall weisen sie durch das alkalische Bindemittel von Natur aus einen temporären Grundschutz auf.

Staatliche Fördermittel

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Fassadenfarbe

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Die mikroporöse Struktur von Farben mit Lotseffekt, Siliconharzfarben und Dispersionsfarben lässt Wasserdampf aus dem Mauerwerk passieren. Gleichzeitig gibt die hydrophobe Oberfläche dem Regen keine Chance, einzudringen.

Vorsicht Fälschung

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Ein Vergleich von 55 Siliconharzfarben ergab: Oft werden zu geringe Mengen des hochwertigen Siliconharzes bzw. Siliconöle als wasserabweisendes Additiv verwendet. Diese "Sparversionen" sind zwar preiswerter, dafür sind jedoch reduzierte Witterungsbeständigkeit und frühes Nachlassen der wasserab­weisenden Eigenschaften vorpro­grammiert.